Suchen :
Weitergehende Suche

Autor Thread: Suche Grossfamilien aus den letzten 4 Generationen  (gelesen 940 mal)
iblessing
Nachrichten: 2


« der: 11 Februar 2015, 16:43:41 »

Hallo,

ich suche nach Trägern einer bestimmten Genmutation, welche etwa bei 1-2% der Bevölkerung vorkommt. Das für mich grösste Problem hierbei sind die Kosten von ca 50 Euro pro Test, was recht teuer käme, wollte ich die Merkmalträger aus einer Zufallsgruppe herausfiltern.

Um die Suche abzukürzen und kostengünstiger gestalten zu können, dachte ich mir, ich sollte mich am besten auf Grossfamilien konzentrieren. Bei diesen genügen 1-2 Personen für einen Test. Bei einem Treffer für das Gen kämen dann gleich über ein Dutzend möglicher Träger mit einer hohen Wahrscheinlichkeit  zu Tage.

Das ganze ist momentan noch eine fixe Idee und ich versuche lediglich die Kosten und den Aufwand abzuschätzen, die ein solches Vorgehen verursacht, Blutproben o.ä. brauche ich nicht. Momentan interessieren mich Informationen (bzw. Stammbäume), bei denen ein Paar in den vergangenen 4 Generationen mindestens 5 (leibliche!) Kinder gezeugt hat, oder mindestens 20 Nachkommen in den letzten 3 Generationen gezeugt wurden Weiter zurück liegende Generationen brauche ich nicht, da die Trefferwahrscheinlichkeit dann in der Nähe von Zufall liegt.

Ich würde mich sehr freuen über eine kurze Antwort von Personen mit entsprechendem Stammbaum.

Grüsse, Ingmar
egernand

Nachrichten: 1


« Antworten #1 der: 17 Februar 2015, 09:16:54 »

Hallo Ingmar, wie soll das funktionieren? Bei den3 DNA-Test, die ich bereits gemscht habe, betriftt die Gen-Mutation eine ganze b e s t i m m t e  Linie über hunderten von Jahren, ein Urvolk, eine Haplogruppe! Also nicht 1-2% innerhalb dieser einen Familie. Spricht Du etwa von einer auffälligen Gen-Mutation wie z.B beim Down-Syndrom? Gruß EVA
iblessing
Nachrichten: 2


« Antworten #2 der: 18 Februar 2015, 17:52:34 »

Hallo,

die Mutation sollte mittlerweile bei allen Haplogruppen vorkommen, vor allem in denen der Subsahara, da es sich um eine HIV immunisierende Mutation geht (http://de.wikipedia.org/wiki/CCR5). Dort unten ist die Genealogie aber wohl eher unterentwickelt, zumal der einzige nachgewiesene Träger wurde ein Deutscher ist. Deswegen denke ich, hierzulande zu beginnen verspricht mehr Erfolg als nach Botswana zu fahren;p


Mit einem Zitat antworten
betriftt die Gen-Mutation eine ganze b e s t i m m t e  Linie über hunderten von Jahren, ein Urvolk, eine Haplogruppe!  Also nicht 1-2% innerhalb dieser einen Familie.

Sollte es einen Träger in einer Familie geben, dann gehts in den Nachfolgegenerationen nach Mendel weiter: 50%->25%->12,5% etc Daher bringt es mir nicht viel, die Stammbäume bis Abraham und Moses zurück zu verfolgen. Die Wahrscheinlichkeit liegt nach 6 Generationen schon im 1% Zufallsbereich - und Tote kann man nicht testen (Ausnahmen: Lenin, Özi und Tutenchamun;p), oder im Fall eines positiven Ergebnisses gar als Spender gewinnen.

Hinzu kommt, die systematische Einselektion der Mutation ins Genom begann vermutlich erst seit etwa dem Mittelalter, da die Bevölkerungsdichte davor zu niedrig war und Seuchen als "Flaschenhälse" zu selten auftraten.

Insgesamt wurde bislang nicht allzu viel zur Thematik gemacht, da es als zu teuer eingeschätzt wird (Stichwort: Nadel im Heuhaufen) und Entwicklung und Verkauf von anti-viralen Medikamenten (leider) bei weitem profitabler ist, als das Ding mit einer einfachen Knochenmarkspende totzuschlagen.



Gruss!
Gehen zu :  
 


Powered by SMF 1.1.8 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC