Neumünster: Hungeraufruhr vor 100 Jahren

Eingestellt von Jean-Yves am 08.03.2017
 

Nach zweieinhalb Jahren Weltkrieg und alliierter Seeblockade hatte sich auch in Neumünster die Ernährung der Bevölkerung dramatisch verschärft. Lebensmittel waren streng rationiert und oft mit Ersatzstoffen gestreckt. Der berüchtigte Steckrüben- oder Hungerwinter 1916/17 fand auch hier seinen Niederschlag. Am 7. und 8. März 1917 stürmten die Menschen die Bäckerläden. Dieser spontane Hungeraufruhr überraschte die Ordnungskräfte und wurde schließlich mit Hilfe des Militärs niedergeschlagen.

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