Im Archiv gekramt: Als Hochwasser in Trier noch “Land unter” bedeutete

Eingestellt von Jean-Yves am 09.01.2018
 

Historische Fotos aus dem Stadtarchiv zeigen: Vor dem Bau des Uferdamms um 1930 war Trier den Fluten hilflos ausgeliefert.

Die Jahrhunderthochwasser von 1947 und 1993 waren aber ein Klacks gegenüber der Flut, die das Moselland anno 1784 heimsuchte. Der Trierer Privatgelehrte Ludwig Müller schildert die Katastrophe eindrucksvoll in seinem Tagebuch: Am 28. Februar 1784 sieht der Zeitzeuge von der Simeonskirche (Porta Nigra) aus buchstäblich kein Land mehr. Maar, Pauliner Flur, Zurlauben stehen ebenso unter Wasser wie Pfalzel und Ehrang.

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