Keine Scanner für Stasi-Akten

Eingestellt von Jean-Yves am 03.01.2018
 

Um die Stasi-Unterlagen, die auch Fälle aus Sachsen-Anhalt betreffen, zu digitalisieren, fehlt es am Equipment.

Mehr als 28 Jahre nach dem Mauerfall liegen noch immer Millionen Schnipsel zerrissener Stasi-Akten ungenutzt in Säcken. Das werde vorerst so bleiben, die massenhafte Rekonstruktion per Computer komme nicht weiter voran, sagte der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, der Deutschen Presse-Agentur. Das Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik habe eine leistungsfähige Software entwickelt, doch es gebe keine entsprechenden Scanner. Das Projekt sei vorerst gestoppt. “Die technischen Voraussetzungen reichen nicht”, so Jahn.

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3 Kommentare Vorherige Kommentare

Gibt es grundsätzlich keine Scanner oder nur für Stasiakten nicht? Wird es nicht langsam Zeit alles daran zu setzen dass jeder zu seinem Recht kommt und das Kapitel für die Betroffenen abgeschlossen werden kann. Es muss doch Möglichkeiten geben eine Firma zu beauftragen diese Scanner Bereitzustellen, Köln braucht doch auch solche Geräte für das eingestürzte Archiv. Es ist doch nicht so das die Scanner irgendwann nur rumstehen. Tausende von Kirchenbüchern warten darauf auch gescannt zu werden. Und so ein Bundesbeauftragter wird doch wohl was bewegen können, oder?


Schade. Vielleicht hatte ich da auch etwas an, wegen DDR Dreunde.


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