Villingen-Schwenningen: Stadtarchiv: Hier lagert das Gedächtnis der Stadt

Eingestellt von Jean-Yves am 26.03.2018
 

Ute Schulze, Leiterin des Stadtarchivs, sucht am Freitagvormittag im Erdgeschoss des Archivs in der Lantwattenstraße die Chiquita-Werbung. Irgendwo hinter einem der Regale mit den vergilbten Büchern aus dem 18. Jahrhundert klebt es an der Wand: das, wenn man so will, ungewöhnlichste Stück Geschichte in diesem Archiv.

Gelb und blau leuchtet es und zeugt davon, dass einst ein Obst- und Gemüsehändler das Gebäude nutzte, das noch früher eine Molkerei war. Jetzt stehen dort, wo sich einst Käse und Bananen türmten, der Villinger Knappenbrief, die Fusionsvereinbarung von 1971, Inventuren- und Teilungsbände aus den 19. Jahrhundert, in denen festgehalten wurde, was Mann und Frau in die Ehe miteinbringen, sowie hunderttausende Bildbestände aus den 30er-Jahren.

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2 Kommentare

Horst LÖW
06.04.18

Moin aus Norddeutschland,
das hört sich interessant an. Da ich viele Ahnen in direkten und in Nebenlinien im damaligen Schwenningen habe, wäre es sehr schön, dieses Archiv nutzen zu können. Ist das möglich, wenn ja wie? Vielen Dank für kurze Nachricht. gern unter horst.loew@gmx.de


Soweit ich erkennen kann handelt es sich bei dem Archiv um den Stadtteil der Stadt Villingen und nicht um Schwenningen.


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