Schwenningen: Das dickste Buch im städtischen Archiv

Eingestellt von Jean-Yves am 09.01.2019
 

Eine beeindruckende Größe hat das Archivale des Monats Januar. Im Inventuren- und Teilungsband sind Vermögensverhältnisse der VS-Schwenninger Bürger des 17. und 18. Jahrhunderts dokumentiert. Der Band ist so umfangreich, dass es sich dabei tatsächlich um das dickste Buch im Stadtarchiv handelt und immer wieder Besuchern des Archivs zum Staunen bringt.

Die Inventuren und Teilungen sind aber nicht nur äußerlich eindrucksvoll, sondern bieten auch eine Fülle von Informationen über die Schwenninger Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Vom 17. Jahrhundert bis 1899 waren die Inventuren und Teilungen in Württemberg vorgeschrieben. Jeweils bei der Heirat (Inventur) oder dem Tod (Teilung) ihrer Einwohner, mussten die Städte und Gemeinden die jeweiligen Besitzverhältnisse festhalten. Dadurch sollten Erbschaftsstreitigkeiten vermieden werden.

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