Bilanz des “Rettet unsere Gräber”-Wochenendes

Eingestellt von Jean-Yves am 20.10.2022

Viele von Ihnen haben sich für die 13. Ausgabe des Wochenendes “Rettet unsere Gräber” eingesetzt, vielen Dank an Sie alle! Wir werfen ein Schlaglicht auf das Projekt und seine Teilnehmer auf der ganzen Welt.

Die Gräber, sowie die Namen, Daten und anderen Informationen, die auf ihnen verzeichnet sind, werden eines Tages alle verschwinden. Um dieses wesentliche Erbe zu bewahren und es jedem zu ermöglichen, die Gräber seiner Familie wiederzufinden, hat Geneanet 2014 das Projekt “Rettet unsere Gräber” gestartet. Das Ziel dieses Projekts: die Gräber und die darauf befindlichen Daten und Inschriften zu fotografieren und sie dann auf Geneanet online zu stellen, wo sie indexiert und von allen frei konsultiert werden können. Dank Ihrer Hilfe konnten bereits die Daten von mehr als 5 Millionen Gräber gerettet werden!

Weil wir gemeinsam stärker sind, haben wir Ihnen vorgeschlagen, vom 14. bis 16. Oktober an unserem Wochenende “Rettet unsere Gräber” teilzunehmen. Tausende von Ihnen sind unserem Aufruf gefolgt und es wurden mehr als 100 000 Fotos von Gräbern, aus 32 Ländern, auf Geneanet hochgeladen. Bravo und vielen Dank an alle Teilnehmer!

Liste der Friedhöfe

Sie können auch von zu Hause aus an der Indexierung der online gestellten Gräber teilnehmen, indem Sie den Bestand “Gräber” in unserem kollaborativen Indexierungswerkzeug auswählen : https://de.geneanet.org/indexation/

Sie beteiligen sich am Projekt “Rettet unsere Gräber”

Auf der ganzen Welt fotografieren Freiwillige Militär- und Zivilfriedhöfe, sowie andere Nekropolen und ermöglichen es so jedem, die Gräber seiner Vorfahren zu finden. Hier sind einige von ihnen:

Pierre-Yves Lambert, Belgien (pylambert)
Ich mache gerne Fahrradtouren von 30-40 km Länge. Im März 2021 machte ich Fotos auf fünf Friedhöfen in der Provinz Hennegau (Gerpinnes und Tournai), auf denen sich die Gräber meiner Großeltern mütterlicherseits, Urgroßeltern und Personen befanden, deren Nachnamen unter meinen Vorfahren auftauchten. Später begann ich, möglichst viele Grabsteine auf verschiedenen Friedhöfen zu fotografieren, auch innerhalb von Kirchen, vorrangig in der Umgebung von Tournai, dann in Gebieten, die ich von meinem Wohnort (Vilvorde) aus mit dem Fahrrad erreichen konnte, in den Provinzen Flämisch-Brabant, Antwerpen und Ostflandern. Seit Juni 2022 beschränke ich mich auf Grabsteine in und um Kirchen, sowie auf Kriegerdenkmäler.

France Rivet, Kanada (francerivet)
Im Herbst 2020 erwies sich meine Entdeckung des Projekts “Rettet unsere Gräber” als perfekte Gelegenheit, die durch die Pandemie auferlegten Einschränkungen zu überbrücken. Seitdem bin ich süchtig danach! Ich mache weiterhin Fotos und indexiere sie, aber was mir am meisten am Herzen liegt, ist die Qualitätskontrolle der Indexierungen auf den Friedhöfen in Québec. Es ist mir eine riesige Freude, an diesem großartigen Projekt mitzuwirken und zu sehen, dass jeder konstruktive Vorschlag zur Verbesserung der Datenqualität ernst genommen wird. Nichts könnte mich besser ermutigen, weiterhin meine Zeit zum Nutzen aller Genealogen mit einer Verbindung oder einem Interesse an meiner Region zu opfern.

Jaime Isidoro Leyton Zoto, Chile (jleytonzoto)
Ich habe das Projekt “Rettet unsere Gräber”, vor zwei Jahren, über den Blog von Geneanet kennengelernt. Ich hatte den Friedhof meines Dorfes besucht und dort einige sehr interessante Informationen erhalten, aber ich kannte das Projekt noch nicht und hatte nur die Gräber fotografiert, die mich direkt betrafen. Ich finde das Projekt sehr nützlich: Ich lebe weit weg von meinem Heimatdorf und würde dort gerne wieder einmal die Gräber untersuchen. Ich dachte, dass vielleicht auch jemand anderes den gleichen Wunsch haben könnte, den Friedhof von Olmue in der Region Valparaíso in Chile zu besuchen, wo ich seit kurzem lebe. Meine Frau und ich teilten den Friedhof in mehrere Abschnitte ein und fotografierten Gang für Gang, beginnend mit dem ältesten Teil. Denjenigen, die sich uns anschließen möchten würde ich raten, darauf zu achten, dass die Fotos scharf genug sind, um den Indexierern die Arbeit zu erleichtern.

Wenn Sie ein aktiver Teilnehmer des Projekts “Rettet unsere Gräber” sind oder dank des Projekts eine wichtige Entdeckung gemacht haben, hinterlassen Sie uns Ihren Erfahrungsbericht als Kommentar und geben Sie die Region an, in der Sie fotografieren.

2 Kommentare

Ich finde das Projekt “Rettet uns Gräber” ganz toll und habe selbst vor einiger Zeit vor dem Problem gestanden, was machst Du mit Deinen Garbsteinfotos aus dem Eichsfeld, da es ja nur die Namen betrifft nach denen ich im Eichsfeld suche und kein kompletter Friedhof ist.
Vor einiger Zeit fand ich dann das Projekt und wußte, das ist das richtige für Dich und lud meine Fotos bei Geneanet hoch. In diesem Jahr nutzte ich dann zum ersten Mal die App und bin davon auch sehr begeistert.
Mittlerweile habe ich schon einigen Forscherkollegen das Projekt ans Herz gelegt und ich denke und hoffe, das auf diese Weise weitere Grabsteine dem Projekt hinzugefügt werden.
Ich habe noch weitere Fotos von Grabsteinen hier liegen, diese betreffen den Kreis Heinsberg in Deutschland und werden in kürze auch hochgeladen.


Bedarf es denn der Genehmigung der jeweiligen Gemeinde oder Stadt auf den Friedhöfen Fotos zu machen?
Gruß Winfried St.


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